VERA MOLNAR @ MUWA, Graz

VOM SICHTBAREN ZUM LESBAREN

9. März - 10. August 2013

Einzelausstellung von 36 Schriftbildern im Museum der Wahrnehmung MUWA.

Eröffnung: Freitag, 8. März 2013, 19.30 Uhr

"Wenn ich male, bin ich kein Pinsel-Künstler, wenn ich Dinge vom Computer ausdrucken lasse, bin ich kein Computer-Künstler." VERA MOLNAR, eine der Pionierinnen der Computerkunst, die schon 1959 ihre machine imaginaire entwickelte, ist heute mehr denn je auf dem Gebiet empirischer Ästhetik unterwegs, und der Computer ist ihr hilfreich geworden, da viele Varianten schneller herstellbar sind und Random-Strukturen von einem Computer besser als vom Menschen hergestellte Muster erscheinen. Bereits 1959, und damit lange vor den ersten digital hergestellten Bildern, entwickelte VERA MOLNAR ihr Konzept, mit dem sie nach selbst erdachten Algorithmen Bilder schuf: "Ich stellte mir vor, ich hätte einen Computer. Ich entwarf ein Programm, und dann, Schritt für Schritt, realisierte ich einfache, begrenzte Serien, die aber in sich geschlossen waren, also keine einzige Formkombination ausließen." Mit diesem Konzept der machine imaginaire legte VERA MOLNAR als eine der ersten den Grundstein für eine dezidiert künstlerische Beschäftigung mit dem Computer.

Autor: Werner Wolf 

Quelle: www.muwa.at/news.cfm

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